Von links nach rechts: Antti Seppanen, Arja Laine, Lea Launokari, Minister Pekka Haavisto, Ulla Klötzer und Andreu Ginestet.
Andreu Ginestet traf am 22 April 2022 auf Bitten und Einladung der finnischen Friedensorganisation Naiset Rauhan Puolesta (http://www.naisetrauhanpuolesta.org/) den Außenminister Finnlands Pekka Haavisto. Es gab ein Gespräch im Sinne der stillen Diplomatie. Andreu Ginestet wurde von den Vertretern von vier finnischen Friedensorganisationen zum Wortführer gewählt und führte die Verhandlung.
Bei dieser Gelegenheit übergab Andreu Ginestet dem Minister Pekka Haavisto vier künstlerische Aussagen in Form von veröffentlichten Büchern, Katalogen und Schriftstücken. Die an den Minister Pekka Haavisto übergebenen Dokumente sind folgende:
Die Argumente im Sinne der stillen Diplomatie sind von der Friedensorganisation Naiset Rauhan Puolesta veröffentlicht und unter folgenden Links zu finden:
F. Kuhlmann, H. Reinemann und Andreu Ginestet beschlossen dem Besuch in Finnland Priorität einzuräumen. Deswegen verzichteten sie auf die Anwesenheit des Künstlers bei seiner eigenen Vernissage. Dies geschah dann zugunsten der Friedensarbeit. Da der Künstler und stille Diplomat sich über die Kunst finanziert werden während der Ausstellung neue Termine gesetzt bei denen Sammler den Künstler treffen können. Die Vernissage wird nachgeholt.
Besucher Ausweis von Andreu Ginestet
Fotos der Friedensvertreter vor dem Ministerium: Von links nach rechts: Andreu Ginestet, Ulla Klötzer, Lea Launokari, Arja Laine, Antti Seppanen.
Ein Schritt auf die andere Seite … und alles ist verändert. Ein neuer Blick auf die Welt und auf uns selbst ist möglich und eröffnet ungewöhnliche Perspektiven.
Die Ausstellungseröffnung ist öffentlich unter Einhaltung aller geltenden Corona Bestimmungen. In der Folgezeit vereinbaren Sie bitte einen Termin, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Wenn Sie Hausbesitzer sind und z.B. schöne Jugendstilfassaden restaurieren möchten, helfen wir Ihnen gerne. Dazu begutachten wir Ihre zu restaurierende Fassade. Nach der Ortsbegehung, erstellen wir einen Kostenvoranschlag und bieten Ihnen die Restauration von ihren Fassadenelementen an.
Beispiel in Wuppertal
Die Bildhauerin Diemut Schilling und ich restaurieren eine Jugendstilfassade in Wuppertal. Die hier Dokumentierten Arbeiten erfolgten zwischen dem 19 Oktober und dem 17 Dezember 2021.
Diemut Schilling und Andreu Ginestet
An den Stuckelementen ihrer Fassade stellten die Eigentümer im Zuge der Reparaturarbeiten am Dach gravierende Schäden fest. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, wird beschlossen im Zuge des schon stehenden Gerüstes die Fassade instandzusetzen. Nach einer Ortsbegehung mit den Eigentümern am 19 Oktober, und einer Begutachtung der massiven Schäden an der Giebelwand, definierten wir den Handlungsbedarf.
Es ist dringend geboten Elemente zu entfernen, die drohen von der Giebelwand auf die Straße zu fallen. Außerdem beschließen wir die zerstörten Blumen, Blätter, und den stark beschädigten zentralen Adler entweder zu ergänzen oder ganz zu ersetzen. Mit den Eigentümern und dem Amt für Denkmalschutz stimmen wir die Vorgehensweise ab, berechnen die Kosten und schreiben einen KVA. Das Denkmalamt beantragt nach Einreichung unserer Angaben einen Zuschuss für die Fassade beim Land NRW. Wenn die Behörde einen Anteil der Reparaturkosten übernimmt, dann immer nur Anteilig. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, beauftragt der Kunde alle Gewerke.
Die künstlerische Arbeit: Abläufe.
Zeiten: Am 17 November beginnen wir mit den Arbeiten und benötigen ca. 7 Tage für das Projekt.
Vorgehensweise: An Stellen an denen große Elemente fehlen ergänzen wir mit Ton den Bestand. Danach ummanteln wir die ergänzten Fassadenelemente mit Silikon-Formen. Sobald das Silikon ausgehärtet ist ummanteln wir die Silikonformen mit Stützformen aus Gips. Nach der Härtung (ca. 2 Stunden) nehmen wir die Formen von der Fassade ab. Wenn die Formen gänzlich ausgehärtet sind, bringen wir die Formen das Gerüst herunter. Alsbald transportieren wir die Formen ins Atelier. Sobald sie dort ankommen, gießen wir mit speziellen Zementen die Elemente der Fassade neu.
An den beschädigten Friesen in den Erkern, reparieren und ergänzen wir Blätter und Blüten mit einem für den Außenbereich geeigneten und frostfesten Stuck vorort.
Der Stuckateur klebt und verankert die von uns vorgefertigten und angelieferten Gusselemente in die Fassade.
Nach Fertigstellung der Reparaturen und aller Stuckateurarbeiten, malt der Maler die Fassade neu.
In den folgenden Bildern sehen Sie die Abfolge der Arbeiten.
Wenn Sie Hausbesitzer sind und Fassaden restaurieren möchten oder müssen stehen wir Ihnen gerne zu Diensten. Auf Anfrage erstellen wir einen Kostenvoranschlag und bieten Hausbesitzern die Restauration von Fassadenelementen an.
So lautet der Titel der Saga der Science-Fiction Romane von Isaac Asimov, die er zwischen 1951 und 1992 schrieb. Erste Texte zu der Saga erschienen bereits in der vorherigen Dekade ab 1940.
So oft ich sie gelesen habe, so sehr prägen sie mein Weltbild. So habe ich aus meiner Serie „Torsi“ zunächst einen Torso einer seiner Romanfiguren gewidmet, dem weiblichen Robot und Begleiterin von Hari Seldon, der Hauptfigur in den Romanen. Obwohl diese Figur im Roman ein Roboter ist, der nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist, kann ich als Künstler nicht dran glauben. Ich muss sie mir eigen machen. Ich fand die Roman-Figur lustig. Sie weckte ebenso meine Neugierde.
Harry Seldon wird ebenso sein Torso erhalten.
Mit dem Fotografen Wolfgang Kraft haben wir am 14. Dezember 2021 die Skulptur ausgiebig fotografiert. Ich möchte hier die Bilder von der Skulptur präsentieren.
Doors Venabili, 2017
Details
Zeitliche Abläufe
Torso modellieren: 19 Februar 2017
Keramischer Brand: 11 September 2017
Montage des Torso: 12 Dezember 2017
Technische Daten
Keramische Plastik aus rotem und schamottiertem Ton mit Ankern versehen und auf Sockel verschraubt
Höhe 430 mm
Breite 240 mm
Tiefe 140 mm
Sockel: Multiplex 50mm
Seit heute hängt in der Opernpassage in Köln gegenüber von dem Klavier Geschäft Bechstein das Bild „Zurück ins Leben! 2021“. Dieses Bild wurde von den Opernpassagen neu erworben und aufgehangen.
Ich stelle die Erklärung zu dem Bild zur Verfügung und eine Bildergalerie der Montage des Bildes.
„Zurück ins Leben! 2021″
In diesem Bild präsentiert der katalanische Bildhauer Andreu Ginestet (1964) ein Motiv, das aufgrund von baulichen Veränderungen neu in die Opernpassage integriert und gezeigt wird.
Das Motiv stellt eine Flucht aus der digitalen Welt in das reale Leben dar. Inszeniert werden sieben abstrahierte Frauen, die symbolische Funktionen übernehmen. Die sieben Skulpturen stellen metaphorisch moderne emotionale Tugenden dar: die Neugierde, das Staunen, den Mut, die Reife, die Liebe (als höchste Form der Kommunikation), das Glück (als Moment) und die Sorglosigkeit. In dem Bild fliehen die sieben Tugenden durch ein (Internet) Portal mit zwei Augen (mit denen das Internet alles sieht) aus der digitalen Welt zurück ins Leben. Zuvor hatten sich diese Tugenden im Internet verirrt. „Aufhängung des Bildes „Zurück ins Leben! 2021“ in der Opernpassage Köln“ weiterlesen
Vielen Dank an meine sehr zahlreichen BesucherInnen für die Zeit und die guten Gespräche, die wir gemeinsam in meinen Räumen verbracht haben. Ich freue mich auf ein nächstes Mal.
Insbesondere danke ich Bünger Immobilien GmbH für die Erlaubnis die Räume zu Ausstellungszwecken zu verwenden.