Malerei

Malereien und große Bilder

Gelegenheit macht Diebe. Wenn ich einen Raum habe, nutze ich ihn.

Galerie einiger meiner Gemälde

Anfrage beim Künstler

Deckengemälde in der Kölner Opernpassage aus dem Jahr 2003

Opernpassage, Köln, 2003

Die Deckenmalerei, 16 m lang und 4 m breit, befand sich bis 2021 in einer Ellipse unter der Decke. Das Bild hängt jetzt im gleichen Gebäude an einer Wand.

Das alte Bild habe ich  mit Bleistift, Pigment-Malerei, Acryl und Tusche direkt auf das Gewölbe gemalt.

Das Motiv ist eine Weiterentwicklung der „Picadoras“ in der zweiten Dimension. Dazu kommen ebenso weitere Motive, gemalte monumentale Skulpturen. Ich zeichnete zum Beispiel das Tor zur Welt, und malte es grün an. Aber ebenso stellte ich unsere Zukunft als sprechende Lippe auf einem Stöckelschuh dar. Etc.

Realisierungsentwurf und Farbskalierung, Größe A3, Tusche auf Papier, Jahr 2002

In einem Interview aus dem Jahr 2021, das von einem katalanischen Mediendesigner realisiert wurde, erkläre ich was alles in diesem Bild steckt.

Gebäude Sanierung

Im Zuge der Bausanierung stand die bemalte Decke im Weg. Der Abriss ließ nicht auf sich warten. In der Folge entschied sich der Bauherr das Motiv zu erhalten und fand für das Bild einen neuen Platz im Gebäude. Ich malte im Jahr 2021 das Bild neu auf Papier und verkaufte der Opernpassage einen Druck des neuen Bildes. Ein weiteres Original ist in Familienbesitz.

Ein Text, der das Bild auf deutsch beschreibt, ohne alle Geheimnisse zu verraten ist  sowohl etwas weiter unten als auch in Köln im Bild selbst zu lesen.

"Frauen auf der Flucht aus dem Serail" 2018 Tusche und Pigment auf Papier, 260 x 75 cm
„Frauen auf der Flucht aus dem Serail“ 2018 Tusche und Pigment auf Papier, 260 x 75 cm

Neuzustand

Die Baustelle wurde im Mai 2022 abgeschlossen und so sieht es in Köln aus:

Architektur Burkhard Döhmen

Erwerbsmöglichkeiten

Interessierte Sammler können Drucke auf Dibond (Direktdruck) als Reliefdruck mit Glanzlack Effekten auf Dibond (jene Partien aus Tusche werden Hochglanz lackiert), und  Fineart Drucke auf Büttenpapier in individuell anzupassender Größe erwerben.

Begleittext zum Bild

In diesem Bild präsentiert der katalanische Bildhauer Andreu Ginestet (1964) ein Motiv, das aufgrund von baulichen Veränderungen neu in die Opernpassage integriert und gezeigt wird.

Das Motiv stellt eine Flucht aus der digitalen Welt in das reale Leben dar. Inszeniert werden sieben abstrahierte Frauen, die symbolische Funktionen übernehmen. Die sieben Skulpturen stellen metaphorisch moderne emotionale Tugenden dar: die Neugierde, das Staunen, den Mut, die Reife, die Liebe (als höchste Form der Kommunikation), das Glück (als Moment) und die Sorglosigkeit. In dem Bild fliehen die sieben Tugenden durch ein (Internet)-Portal mit zwei Augen (mit denen das Internet alles sieht) aus der digitalen Welt zurück ins Leben. Zuvor hatten sich diese Tugenden im Internet verirrt.

Rechts im Bild ist die Figur der Sorglosigkeit an einem Blatt angelehnt. Dieses Blatt ist humorvoll. Es ist gestreift wie ein Clown-Anzug, trägt Stöckelschuhe und hat die Form von küssenden Lippen. Das Blatt entwarf der Bildhauer als Skulptur im Jahr 2002 mit dem Titel „Solange die Natur uns noch küsst“. Das. „Kuss-Blatt“ stellt die Notwendigkeit einer nachhaltigen Wende der Moderne dar, weg von der Ausbeutung der Natur hin zur Kommunikation (Liebe).

Links im Bild ist eine weitere zentrale Figur, ein auffälliger Vogel, wie der Papageno in Mozarts Zauberflöte. Dieser stellt ein mächtiges Fabelwesen dar. Drachenflügel, tausend Füße, bunte Farbe symbolisieren, dass ein Dialog – wie die Freiheit – leicht fliegt aber vorsichtig sanft landen sollte (kein Elefant im Porzellanladen). Ebenso wie weit fliegen können, sollte er mutig (rot) wie herzhaft freundlich sein.

Mit bunten kraftvollen Farben und Formen vermittelt der Künstler dem Publikum zum einen Freude und zum anderen Hoffnung. Die Flucht aus dem Internet ins reale Leben inszeniert der Künstler als positives Bild und Augenzwinkern gegenüber düsteren Visionen, wie die z.B. aus dem Film Matrix (1999).

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