1993 Zeus

Realisierungswettbewerb für die Stadtwerke Dortmund im Jahr 1993

1. Preis

Wir (der Dortmunder Bildhauer Michael Odenwaeller und ich bildeten ein Team) ernteten den ersten Preis. Ich lehnte die Ausführung ab, weil ich einen größeren Vertrag hatte zur Fertigung einer weiteren Skulptur im öffentlichen Raum (Elan 1986-1998), und nicht beide Aufträge parallel abwickeln konnte.

Kann die Skulptur erworben werden?

Die Skulptur ist unabhängig von dem Wettbewerbsbeitrag mein Entwurf und Verfügbar. Darum sind alle öffentlichen Stadtwerksbetriebe geeignete Kunden.

Beschreibung der Idee

Das Konzept zeigt eine Stahlrohr Skulptur die drei Akteure in einer Arena zusammenführt. Und die drei Akteure sind Zeus (Transport), Poseidon (Wasser) und dem Pyrrischen Hephaistos (Strom, Gas, Energie).

Zeus

Zeus wird als Stier oder Ochse (Metapher für den öffentlichen Transport) dargestellt. Das ist auch jener Gott der Europa entführt und „transportiert“. Und der Stier zeigt sich zunächst aus der Vogelperspektive   zweidimensional als Bild im Boden. Die Skulptur „Zeus“ sollte auf dem Platz vor dem Gebäude stehen, im öffentlichen Raum, mit dem Kopf zum Gebäude orientiert. Deswegen kann das Relief als gepflasterte  Fläche mit unterschiedlichen Steinfarben, oder als grüne Gewächse künstlerisch gestaltet werden. Die Grünen Gewächse in Form von Bodendecker böten die Möglichkeit zweidimensional zu arbeiten (z.B. mit Blumen). Die Szene lässt sich ebenso auf einem offenen und freien Platz darstellen, hätte aber nicht die gleiche Wirkung. 

Ebenso können diese Pflanzen dreidimensional wachsen, und das Volumen des Ochsen nachbilden. Das ist zwar mit Aufwand verbunden, dieser lässt sich jedoch gut inszenieren und vermarkten.

Zeus zeigt steht ebenso dreidimensional, als abstrakter Stier oder Ochse im Raum, unabhängig davon ob die Konstruktion aus Röhren bepflanzt wird oder nicht.

Zeus, als Stier hält als Bild im Boden Hephaistos und Poseidon mit seinen Hörnern im Zaum – Foto Benito Barajas

Die Hände

In seiner dreidimensionalen Form trägt Zeus zwei sehr hohe und über ihn ragende Gebilde auf seinem Buckel, die der Interpretation bedürfen.

Zwei Hände über Zeus symbolisieren Geben & Nehmen – Foto Benito Barajas

Über Zeus schweben zwei Hände. Allerdings symbolisieren diese selbstverständlich „Geben und Nehmen“, sodass der Vertrag zwischen öffentliche Dienstleister und Bevölkerung sichtbar wird. Folglich versteht der Betrachter den angehenden Pakt als positiven Generationenvertrag.

Aus der Sicht kritischer Betrachter, können die zwei Hände ebenso einen „Kuhhandel“ symbolisieren, so wie wir ihn im Sinne der Nachhaltigkeit auf Kosten der Nachwelt gestalten. Der „Kuhhandel“ hatte schon immer eine politische Bedeutung. Aber aufgrund der aktuellen politischen Lage und bezogen auf den Krieg zwischen der Ukraine und Russland und die deutsche Abhängigkeit vom Gas, brennt sie uns auf der Hand.

Der „Kuhhandel“ bezieht sich auch auf Korruption im Bereich der öffentlichen Dienstleistung. Immerhin ist in Europa allgemein bekannt, wie die großen Energiebetriebe spanische Politiker in ihre Vorstände schleusen, Königshäuser in Saudi-Arabien gastieren und ehemalige deutsche Bundeskanzler dem russischen Präsident Vladimir Putin den Hof in Russland machen. Herrschaftsstrukturen sind rücksichtslos, auch in unserer „Demokratie“.

Vielleicht hätte ich die monumentale Plastik doch bauen sollen. Aber, wie immer kam meine Idee weit vor Ihrer Zeit. Da der Entwurf für die Skulptur jetzt umso brisanter ist, möchte ich diesen Entwurf umso deutlicher bekannt machen.

Poseidon

Poseidon, der sich mit dem Dreizack zeigt, ragt aus dem Vordach des Gebäudes und will den Dreizack weit über die Stier Hörner werfen. Zeus versucht die Kräfte zu bändigen, das Wasser lässt sich aber nicht wirklich kontrollieren, es sei denn ein ausreichend komplexe Organisation schafft es, die vom Klimawandel verursachte Komplexität wirklich zu verstehen.

Der Dreizack von Poseidon schwingt sich über Zeus und über den Handel. Kleine Überflutung gefällig? Dürre und Überschwemmungen drohen. Wo bleibt der „Handel“? – Foto Benito Barajas

Das Thema Wasser taucht in meiner Arbeit, auch in der Photographie permanent auf. Ich bin am Meer aufgewachsen. Deswegen bin ich mir dessen Wirkung mehr als bewusst, wo doch die heimischen Küsten dank dem Tourismus (Segen und Fluch, oder Kuhhandel) demoliert werden. Daher sieht man aus der Luft stürmische Wellen, die jedes Feuer zu löschen drohen.

Hephaistos

Nicht zuletzt sei hier die Energieversorgung der Menschen dargestellt, Strom, Gas oder alle anderen Alternativen, inkl. Wasserstoff. In meiner Skulptur stelle ich sie als Blitze dar, die neben Poseidon aus dem Gebäude raus und sich ebenso über Zeus drüber schwingen. Da fließt viel Energie! Und selbstverständlich ist diese äußerst positiv zu bewerten. Also machen wir etwas Gutes daraus!

Gleich über drei Wege gehen drei Blitze aus dem Gebäude raus. Gas, Strom und Alternativen. Die dritte könnte gar der Geistesblitz sein – Foto Benito Barajas

Wenn das Thema nicht so langweilig wäre, weil es so oft wiederkäut wurde, dann würde es keinen Anlass bieten mit Humor auf die Zukunft zuzugehen. Warum der ganze Ärger? Wozu das böse Blut? Geistesblitze sollten aus der öffentlichen Verwaltung kommen, positive Energien und kein Bürokratiat. Beamte wissen das besser als jeder andere Mensch. Leider werden auch sie zu Opfern der systemischen Feuer spuckenden Schlange (Krieg). Niemand bleibt verschont. In repräsentativen und autoritären Demokratien, tötet die als sich verewigende Hierarchie darstellende Befehlsdusseligkeit der Entmündigung und Dummheit jede Form von Kreativität . Deswegen kollabierten und kollabieren komplexe Gesellschaften im Sinne der Transaktionskosten.

Ich hoffe der Handel und der Umgang mit Energie in öffentlichen Versorgern erzeugen soviel positive Energie, dass wir miteinander lachen. Dazu verspreche ich, dass ich die zwei Hände über Zeus nochmals überarbeite, wenn die Zeit (Chronos) ihre terrorisierende Wirkung aufgibt.

Die Handlung

Der Kampf lässt nicht auf sich warten. Drei Götter die unterschiedlicher nicht sein Können und zwei über sie schwebende Hände die den Pakt des Friedens schließen wollen, aber nicht dazu kommen erzeugen atemberaubende Perspektiven. Schön wird es wenn man unter dem Ochsen durchläuft und dieser begrünt ist. Das wird dann eine interessante Weggestaltung zum Arbeitsplatz für jeden Angestellten im Dienst der Allgemeinheit. 

Wer will kann ja die Frage stellen, welches Tier welchen Präsidenten darstellt. Zeus könnte mal in „Stars and Stripes“ erscheinen und ebenso in tomatenroter Farbe.  Wer dann Erdgas verkauft … und wer liefert viel Wasser auf den Mühlen der Lacher? Der künstlerischen Interpretation setze ich keine Grenzen. Liebend gerne hätte ich Friedrich Hölderlin persönlich kennengelernt. Bei der Interpretation dieser Arbeit in Gedichten hätten wir unseren Spaß gehabt! Wer traut sich?

Kunst bietet eines: (Aus)Wege aus Krisen und Probleme, die überraschend lustig sein können.

Anfrage Bemaßung / Preise

Technische Ausführung

Stahlrohr Konstruktionen ca. 30 m Länge, ca 15 m Höhe und ca 12 m breite, Gewicht ca 20 T Geplante Fertigungszeit ca. 1 Jahr. Die Farbausführung wird je nach Kontext angepasst. Edelstahl wird als Material bevorzugt, um den Pflegeaufwand zu reduzieren. Aber alle Materialien kämen in Frage, selbst Holz.

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Bekanntheitsgrad der Kunst und der Theorie von Andreu Ginestet

Weltkarte der Punkte an denen die Kunst und Texte von Andreu Ginestet bekannt werden.

Manche Künstler Schultern ein enormes Gewicht, das Schicksal des Lebens, zum Beispiel. Deswegen dauert es etwas länger bis man sagen kann, „ja sie sind wirklich weltweit bekannt“. Und es dauert nochmals länger, bis, jenseits der Bekanntheit, auch das Werk geschätzt oder gewürdigt wird.

Ich stelle dem Leser nun eine Google Karte zur Verfügung. Darauf kann er sehen, wo in der Welt sich Menschen für den Künstler Andreu interessieren, und seine Texte lesen:

Weltkarte der Lektüren von Texten die von Andreu Ginestet veröffentlicht werden.

Dabei tut dies der Welt ebenso gut, wie dem Künstler. Denn der Künstler sieht die Welt und die Welt sieht ihn, an fast so vielen Standorten, wie die USA Militärbasen unterhalten und den Globus absolut verpesten und vernichten!

Schließlich dürfen Künstler nicht zulassen, dass die „andere Seite“ die Oberhand gewinnt.

Die andere Seite ist hier:

Andreu Ginestet published within NATO-UN-EU-RIAC context

Liebe Leser, bleibt sauber, und lasst euch nicht von den Schmutzfingern die saubere Weste vernebeln

Verantwortung und Macht widersprechen sich wie Empathie und Trauma.

Die Mächtigen dieser Welt meinen sie dürfen Geschichte schreiben.  Aber sie gehen dabei unter in einem Ozean, von Trauer, Wut und Hilflosigkeit, so wie hier:

Künstler hingegen sind und bleiben die „Söhne der Töchter Gottes„,  ganz nach Friedrich Hölderlin und seinem Gedicht“ Männerjubel, in der Verantwortung und nicht in der Macht.

 

Vortrag & Theaterstück „Pareto für den Frieden“

Im Rahmen der WOGA

Wir haben am 27 September einen Vortrag gehalten. Das Thema Frieden ist ein schwieriges Thema. Im Raum gab es Kriegsflüchtlinge. Einige davon sehr schwer getroffen. Andere weniger.

Ein Mensch hat direkt verstanden was wir mit Pareto für den Frieden vorhaben. Das war ein Theatermacher. Wir werden mit ihm zusammenarbeiten.

Andere konnten nicht verstehen, was wir mit dem politischen Frieden vorhaben. Sie fanden unser Idee gut, aber sie sahen nicht die politischen Implikationen.  Ganz ehrlich, wir hatten diese auch nicht erläutert.

Photo aus a walk on the Wildside

Aber ein Anfang ist ein Anfang. Wir wollten ja testen ob das Format funktioniert. Ich wurde von Katalonien aus, via online Konferenz, in den Raum geholt. Ich kam mir etwas vor, wie Edward Snowden. Das war unangenehm.

Andreu Ginestet Alías Edward Snowden
Andreu Ginestet Alías Edward Snowden

Die Diskussion war sehr angeregt. Natürlich wurde auch die Meinung vertreten, der Russe allein sein das Gewaltsystem. Wir sind die guten, da sind die bösen. Demnach sollte der römische Spruch gelten, „si vis pacem para bellum.“  Wir haben alle Meinungen angehört, gelten lassen und weitergearbeitet.

Ohne allzu politisch zu werden, haben wir zum Beispiel darauf hingewiesen, dass ein einzelner Friedensvermittler effizienter ist als Millionen von Soldaten, Offizieren und Rüstungsproduzenten. Denn ein einzelner Friedensvermittler kann 10 Kriege hintereinander in 15 Jahren aufhalten. Das ist einer gegen Millionen von Menschen. Was ist also effizienter? Welche eine dumme Frage…

Anscheinend muss es etwas anderes als schlaue römische Sprüche geben, dass mindestens soviel Realität beeinflusst, wie der ganze industrielle und  militärische Komplex  zusammen. Denn wenn man Robert McNamara in seinem Film „The Fog of War“ richtig verstanden hat, gibt es alle zwei Jahre im Schnitt, eine nukleare Kriegserklärung, die Verhandlungen nach sich zieht. Wir leben alle noch.  Was ein Wunder!

„Si  vis pacem, para pacem“ ist die Folge.

Der Theatermacher (links) und Besucher in der Ausstellung

Da meine Tätigkeit als Friedensvermittler ausreichend nachgewiesen ist, wurde der Einwurf zumindest akzeptiert, und von einigen wie dem Theatermacher sogar beherzigt.

Das Ganze geschah im Rahmen der WOGA. Eigentlich eine Kunstausstellung. Aber unser Thema war wichtig, soweit, dass auch die Politik zu Besuch bei uns war. Helge Lindh, Bundestagsabgeordneter in Berlin  ist im Titelbild zu sehen mit einer Besucherin und im folgenden Bild mit einem Besucher.

Helge Lindh und Besucher in der Ausstellung zu Pareto für den Frieden

Zur Friedenskonferenz am Samstag, gab es einen Flyer.

Der Flyier zum Download:

Das war ein Abend über die Wissenschaft und Praxis des Friedens, bei dem auch Menschen da waren, die gar kein Interesse an Kunst haben, aber dafür am Frieden. Das ist doch ein Wunder, dass nur Künstler vollbringen!

Photo aus a walk on the Wildside
Lamine Soumah von Dunua ev vor dem Bild “ Meditation in 3 Zuständen“
Rachid Zinedine und Lamine Soumah vor der Fotowand von Andrij
Photo aus a walk on the Wildside
Photo aus a walk on the Wildside
Rachid Zinedine und Lamine Soumah vor der Fotowand von Andrij
Motiv in der Ausstellung OAA a Walk on the Wildside
Lamine Soumah am.Bild von Frank N „Peace AS an alternative to bullshit“
Photo aus a walk on the Wildside
Photo aus a walk on the Wildside

 

Die zentrale Frage war:

Wie kann ein Theaterstück dazu beitragen, Frieden konkret erlebbar zu machen? Dieser Frage ging der Vortrag zum Stück „Pareto für den Frieden“ nach, das auf der universellen Strategie von Andreu Ginestet basiert.

Das Publikum erfuhr wie das 80/20-Pareto-Prinzip – aktuell ein Verhältnis von 80 % Gewalt zu 20 % Empathie – nicht nur analysiert, sondern aktiv umgekehrt werden kann.

Der Abend tauchte ein in die faszinierenden Zusammenhänge von Trauma, Epigenetik und Gewalt und zeigte auf, wie diese Kreisläufe durchbrochen werden können.

Doch wie überträgt man das Große ins Kleine? Wir diskutierten zwei Stunden lang, wie die im Stück angelegten Prozesse der emotionalen Erziehung, der Rückverbindung mit dem Leben und der Aufbau von Komplexitätsobservatorien als Inspiration für ein friedvolleres Miteinander in unserem unmittelbaren Alltag dienen können – in der Familie, der Nachbarschaft und der Gemeinschaft.

Viele waren dabei, als wir die Brücke geschlagen haben zwischen einer globalen Vision und der gelebten Empathie und Kooperation im täglichen Leben.

Das war ein inspirierender Abend für alle, die nicht nur vom Frieden träumen, sondern ihn aktiv gestalten wollen.

Besucher in der Ausstellung OAA – Walk on the Wildside zum Vortrag Pareto für den Frieden
Besucher in der Ausstellung OAA – Walk on the Wildside zum Vortrag Pareto für den Frieden

Datum | Uhrzeit | Ort

27. September um 15:00 Uhr in der ersten Etage des FAMOS das Familienhaus im Osten Wuppertals, in der Wichlinghauser Str. 38, 1 Etage, über den Aufzug und barrierefrei zu erreichen. Die Veranstaltung wurde von Dunua e.V. und Ost/West Integrationszentrum e.V veranstaltet.

Pareto für den Frieden
im Podcast:

https://plus.rtl.de/podcast/neu-gedacht-der-podcast-fuer-gemeinsinn-und-wandel-fzfybzu6fu46r/neue-folge

https://neu-gedacht-podcast.podigee.io/

https://neu-gedacht-podcast.podigee.io/5-neue-episode

 

Ausstellungseröffnung in der Alten Glaserei in Wuppertal

Gestern war unsere Ausstellungseröffnung sehr erfolgreich. Dies meine ich sowohl im Sinne der Kunst, wie im Sinne der weiteren Möglichkeiten die sich für die Kunst ergeben werden, aufgrund der Anwesenheit von Sammlern. 

Zunächst hatte die Presse bundesweit Werbung gemacht. Deswegen kamen aus ganz Deutschland BesucherInnen zu uns. 

Auch die lokale Presse hat im Vorfeld gute Arbeit geleistet und Monika Werner hat einen exzellenten Artikel geschrieben. Sammler teilten uns direkt mit, dass der Artikel dazu einlädt die Ausstellung zu besichtigen. 

Der gesamte Aufbau der Ausstellung verlief stressfrei. Wir haben alle Aufgaben pünktlich und zeitgerecht  erledigt und eine wunderbare Ausstellung abgeliefert.  Die Ausstellungseröffnung war in der Folge sehr gelassen und voller grandioser Überraschungen, weil zum Beispiel mein Model N°6 unerwartet kam, und ebenso der weltweit anerkannte und bekannte Fotograf Benito Barajas, der unter anderem für National Geographic arbeitet, aber eben auch meine Werke, allem voran den Elan fotografiert. 

Die Ausstellungseröffnung war nicht nur gut besucht, sie war in allen Details mehr als harmonisch und voller glücklicher Momente. Hier ein Paar Eindrücke:

Ein Studio in Leipzig

Die Ausstellung in Leipzig war ein großes Privileg, denn nie zuvor hatte ich die Möglichkeit, zeitgleich eine Ausstellung und ein Atelier zu betreiben.

Obschon wenige Bilder ganz fertig wurden habe ich parallel an ca. 70 Motiven arbeiten können.

Meine Ausstellung war gefühlt der Vorhof zur Schatzkammer. Und die Schatzkammer war das Atelier. Besucher der Ausstellung kamen auch in das Atelier und da gab es sehr ruhige und lange Gespräche.

Das Atelier ist mir angeboten worden für weitere Arbeiten und ich gedenke es zu nutzen. Der Raum bietet sich an für große Arbeiten.

Eine Begegnung mit einer Power-Frau

In meiner Ausstellung in Leipzig im sächsischen Wartesaal in den Promenaden im Bahnhof Leipzig empfangen wir täglich viele Besucherinnen und Besucher.

Ab und zu sind es aber Begegnungen der anderen Art. So auch die Begegnung mit der Power Frau Sabine Beate Frech-Döring.

Ich sitze wie immer an meinem Tisch und verteile Informationen. Ich bemerke die vertiefte und intensive Auseinandersetzung von Sabine Beate mit den Bildern und biete ihr an, meine Arbeit zu erklären.

Wir reden über die Leitmotive und die Formen und Farben in den Bildern, über den Raum und das Publikum, über den Frieden, und wie alles zusammenhängt.

Und dann erklärt mir Sabine Beate ihre Arbeit mit Frauen und am Frieden. Sie spricht begeistert von der Beziehung zu ihrem Mann, von den Frauen, die sie bei der Arbeit begleiten und mitwirken. Und nun bin ich begeistert.

Es gibt keine Zufälle im Leben. Wir zwei mussten zusammenkommen und auch zusammenarbeiten.

Deswegen möchte ich für ihre nächste Veranstaltung werben und darauf hinweisen.

Women Empowerment Day

8. März 2025 von 10 bis 22 Uhr.

Ball- & Konzertsaal „Neue Welt“ Zwickau

 

Und ebenso weise ich auf das Video hin, das Sabine Beate Frech-Döring von uns beiden im Bahnhof machte. Hier ist es:

 

Kunst und stille Diplomatie

In den letzten tagen wird es am internationalen Geschehen immer bunter.

Im Zuge dessen habe ich beschlossen einen Text aus aktuellem Anlass aufzufrischen.

Den aktuellen Anlass liefert Sergei Lavrov heute: er warnt erneut vor einem möglichen nuklearen Krieg.  Lavrov bezieht sich dabei auf eine frühere Deklaration von September 2023 über das Verhalten der USA ab 1945.

Die USA hatten ab 1945 beabsichtigt Russland mit einem Genozid vollständig auszulöschen (Operation Dropshot war nur eine der möglichen operationen). Bevor Lavrov sich im September 2023 dazu äußerte hatten wir stille Diplomaten bereits die Operation Dropshot sowie vorherige Operationen von Curtis LeMay intensiv studiert und vorausgesagt, dass die Russen sich darauf beziehen würden, und dies haben wir auch im März 2024 veröffentlicht.

Um unsere Aussage verständlicher zu machen habe ich heute dem Dokument

folgende drei Bilder hinzugefügt:

Dropshot – Curtis LeMay trio – Ginestet 2024

Alle drei Bilder einzeln auch hier zu sehen:

Dropshot; (Russian) Life on Trial; (Russian) Beauty on Trial; Ginestet 2024
Dropshot; Guilt of Life; Guilt of Beaty; Ginestet 2024
Dropshot; Death of Life; Death of Beauty; Ginestet 2024

Wie ein Künstler navigieren lernt

Diesen Sommer habe ich die Gelegenheit genutzt und eine Segeltour mit einer 3,7 m Jolle gemacht, die einem Freund in Blanes gehört. Am Vortag hatten wir die Jolle für die Fahrt vorbereitet und heute, am 31. Juli 2024 sind wir dann losgefahren fast bis zur Mündung des Flusses Tordera. Es war eine sehr schöne Fahrt!

Ich zeige ein Paar Ansichten der Fahrt.

Foto Karolin Kappler
Foto Andreu Ginestet – nach der Hafenausfahrt
Foto Andreu Ginestet – wir stechen in die See Richtung Osten …
Foto Andreu Ginestet – Udo hat seinen Hut verloren … Ein erster Windstoß
Foto Andreu Ginestet – schöne Neigung und auch Speed …
Foto Andreu Ginestet – Panorama Bild unmöglich . es ist zu bewegt auf dem Wasser!
Foto Andreu Ginestet. Die Landspitze bildet das Delta des Flusses Tordera alles gut!

Alles lief gut bis wir zurück in den  Hafen kamen … denn mein Telefon liegt auf dem Grund des Hafens. Eine Windböe … und das Boot macht eine 360° Rolle… kann passieren! Aber es ist mir eine gute Lehre!

2024 – Blanes – Logbuch – Tag 9 – Konzert in Cala Bona oder Cala Sant Francesc

Unser Besuch und der Strand

Lange haben wir unsere Freunde nicht gesehen und es gibt sehr viel zu erzählen. Die Zeit ist immer zu kurz. Wir kommen, wie immer nur zu den essentiellen Fragen und Dingen. Ich frage Ksenia zum Beispiel wie es ihr mit dem Russland Ukraine Konflikt geht. Ksenia ist Lehrerin in Barcelona. Sie unterrichtet Spanisch und Katalanisch für Migranten aus Russland oder der Ukraine. Sie erlebt diesen Krieg wie einen Familienstreit in der Familie. Es ist schmerzhaft und unerträglich. Und die Einmischung von außen tut dem Krieg nicht gut. Von Wegen Demokratie verteidigen. Der Krieg dient nur dazu die Demokratie vollständig zu zerstören, auszuhöhlen und vollends die Bürger auf einen erneuten und größeren Krieg vorzubereiten.

Aber wir gehe an den Strand, spielen Ball und versuchen den Tag einfach schön zu leben. Nachmittags muss Ksenia irgendwann nach Hause. Karolin begleitet sie zum Buss und Ksenia setzt sich für mich neben meine Skulptur von Carl Faust.

Foto Karolin Kappler

Konzert an der Cala Bona oder Cala Sant Francesc

Dieses Konzert ist eine Wonne, jedes Jahr. Aber der Sänger heute, Manu Guix ist ein richtiger Könner, ein absoluter Master of the Show, das Publikum singt mit. Es kommen Frauen auf die Bühne die mitsingen wollen, und ja, es klappt, es ist nicht peinlich, sondern wunderbar!

Foto Karolin Kappler
Foto Ajuntament de Blanes
Foto Ajuntament de Blanes
Foto Ajuntament de Blanes
Foto Ajuntament de Blanes
Foto Ajuntament de Blanes

 

Pause!

 

2024 – Blanes – Logbuch – Tag 8 – Besuch aus Barcelona – letztes Feuerwerk

Es ist mir eine Wonne Zuhause zu sein und so ganz allmählich begreife ich, dass die Heimat nicht ersetzbar ist. Ich kann nun alles von mir abstreifen. Arbeit kommt genug und wieder von alleine. Jetzt ist Ruhe angesagt,

Foto Andreu Ginestet

Der erste Tag Urlaub beginnt mit dem Abschied von unserem Freund Paolo und einem ruhigen Tag am Strand. Wir haben heute keine Eile. Wir warten bis unsere Freundin Ksenia aus Barcelona ankommt. Hier ein Bild von der Begrüßung von unserer Freundin Ksenia aus Barcelona.

Foto von Ksenia

Nun ist das letzte Feuerwerk angesagt, und das Feuerwerk wird von einer Truppe aus Frankreich bestellt. Es ist schwach auf der Brust und punktet sehr schlecht … trotzdem schön! Ich mag es. Es ist eben etwas sensibler, nicht so brutal laut und krachend. Aber die Leute wollen das Gegenteil.

Feuerwerk aus Frankreich

Die Stimmung ist gespannt. Wir erwarten etwas olympisches, und es kommt aber etwas sachtes, leises und sensibles … Ich mag es, aber das Publikum nicht, die Kinder nicht … nun ja! Es lebe Frankreich, viel blau, weiß, rot! Sie sind anders als die Krachmacher aus Valencia!

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