Die Trilogie der Evolution: Fecunda – Mutans – Transformatio 

Die Trilogie der Evolution: Fecunda – Mutans – Transformatio

Dieses dreiteilige Werk bricht radikal mit der musealen Konvention des bloßen Betrachtens und lädt das Publikum zu einer partizipativen Untersuchung ein. Auf einer quadratischen, spiegelnden Fläche aus Plexiglas (45×45 cm) sind drei Bronzetorsi arrangiert. Sie zeigen eine evolutionäre Metamorphose, die die klassische Formensprache eines Aristide Maillol aufgreift, diese jedoch im Sinne eines systemischen Prinzips organisch aufbricht:

    1. Fecunda (Die Fruchtbare): Der fast klassische Torso, aus dessen Schulteransätzen feine Linien – Schlangen oder Keimzellen gleich – in die Schulterblätter fließen und die statische Form mit der Energie des Werdens aufladen.

    2. Mutans (Die Sich-Wandelnde): Ein Zustand der sichtbaren Transformation. florale Formen und die Struktur eines tierischen Gebeins (Gazelle/Widder) verbinden die Clavicula. Ein morphologischer Übergang, der zeigt: Wo eine Lebensform endet, beginnt die nächste.

    3. Transformatio (Die Verwandlung): Die freie Entfaltung neuer, amorpher Lebensformen, die vollständig aus dem menschlichen Körper herauswachsen.

Das Prinzip des Spiels (relationale Ästhetik)

Die Skulpturengruppe entfaltet ihre vollständige Bedeutung erst durch die Hand des Betrachters. Das Plexiglas dient nicht als schützende Barriere, sondern als horizontales Spielfeld. Wie Schachfiguren können – und sollen – die drei Torsi frei bewegt und neu positioniert werden.

Durch das Verschieben entstehen immer neue räumliche Konstellationen, Spannungsverhältnisse und Hierarchien zwischen den Stadien der Evolution. Der Betrachter wird vom passiven Gast zum Akteur in einem geistigen und haptischen Spiel um Nähe, Distanz und den unaufhaltsamen Fluss des Lebens (Panta rhei). Die kühle, synthetische Perfektion des Acrylglases bildet dabei das Laboratorium für das lebendige, unvorhersehbare Spiel der Formen.

Technische Daten

Die drei Torsi tragen einen technischen Namen: T27 – T28 – T29 Dieser Name gilt für alle 7 Güsse  des gleichen Motivs. Je nach Ausführung bekommen sie aber unterschiedliche Untertitel.  Es handelt sich um Unikate. 

T27 – 1/7

Material Titel Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T27 Maillol Exametal 2008 675 g 7,5×6,5×13,5
  1 von 7   Marmor 1910 g 11x11x6
      Gesamtgewicht 2585 g  

T28 – 1/7

Material Titel Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T28 Shell Exametal 2008 920 g 10×7,5×15,5
  1 von 7   Marmor 1870 g 11x11x6
      Gesamtgewicht 2790 g  

T29 – 1/7

Material Titel Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T29 Spiral Exametal 2008 1120 g 12x9x16,2
  1 von 7   Marmor 1890 g 11x11x6
      Gesamtgewicht 3010 g  

T27 – 2/7

Material Titel Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T27 Fecunda Schwab 2026 670 7x6x13
  2 von7   Marmor 582 10x10x1,9
      Gesamtgewicht 1252  

T28 – 2/7

Material Titel Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T28 Mutans Schwab 2026 1413 g 9,5×6,7×15,5
  2 von 7   Marmor 877 g 15x10x1,9
      Gesamtgewicht 2290 g  

T29 – 2/7

Material Titel   Werkstatt Jahr Gewicht BxTxH
Bronze  T29 Transformatio Schwab 2026 1605 g 11x8x15,8
  2 von 7     Marmor 854 g 10x10x1,9
        Gesamtgewicht 2459 g  

Bildergalerien

Jeder Guss wird in einer eigenen Bildergalerie vorgestellt. 

 

Downloads

Die technischen Daten zum Download bieten wir in 6 Sprachen an: katalanisch, deutsch, englisch, französisch, spanisch und italienisch:

Technisches Datenblatt zu den Torsi T27-28-29

 

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