Ausstellungen und Veranstaltungen von Andreu Ginestet
Ein Gedicht als Weihnachtsgeschenk: Cessem els Canons, von Antonio Molina

Bild einer schwangeren Venus, wie sie aus Recycling Metallen entsteht – Foto Andreu Ginestet
Ein Gedicht als Weihnachtsgeschenk:
Cessem els Canons von Antonio Molina
In der Zeit, vom 16. bis 7. Januar, widme ich mich der Veröffentlichung eines außergewöhnlichen Gedichtes. Verfasst wurde es von einem dreizehnjährigen Jungen, der im April 2022 bei den „Jocs Florals“ in Katalonien den Landespreis gewann. Dies ist mein persönliches Weihnachtsgeschenk an alle, die meine Website besuchen.
Es handelt sich um ein Antikriegsgedicht von berührender Dichte und sprachlicher Kraft. Wie so oft gelingt es einem jungen Menschen, das wesentlich klarer und unmittelbarer auszudrücken, worum verkopfte Erwachsene oft nur mühsam ringen.
Entstanden ist das Gedicht genau in jenem April 2022 – in einer Zeit, in der die Ukraine und Russland noch zu Verhandlungen bereit waren, die letztlich jedoch ergebnislos blieben. Es atmet die Sehnsucht eines Jungen nach Leben, Frieden und einer Welt, in der die Gier nicht länger das Leitmotiv der Erwachsenen ist.
Thematisch umkreist es Frieden, Krieg und die elementare Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Es erinnert uns daran, dass unsere Jugend sehr wohl in der Lage ist, alles das zu denken und zu benennen, was wir selbst nicht mehr infrage zu stellen wagen.
Zu dem Gedicht gibt es zwei Dateien. Die erste Datei enthält allein das Gedicht. Die Zweite Datei enthält meinen Kommentar sowie die Signatur beider Autoren.
Das Gedicht allein:
Gedicht und Kommentar signiert
Das Gedicht wurde heute auf der Academia Webseite veröffentlicht mit dem Kommentar.
Ich habe auch überlegt ob ich die Abbildung von der klassischen Skulptur von Schwerter zu Pflugscharen verwenden soll. Sie ist mir zu martialisch männlich. Ich habe nach anderen Motiven gesucht. Und dann bin ich bei meiner eigenen Venus Alata gelandet.

Die klassische Skulptur drückt daher einen Widerspruch mit der Emanzipation von dem männlichen Ethos, mit dem Bruch der kriegerischen Tradition aus.

Bedenkt man, dass die Bronze vor der UNO von einem russischen Bildhauer stammt, und von der Sowjetunion geschenkt wurde, ist es schwierig – im Angesicht des Ukraine Krieges – dieses Motiv als funktionalen oder effizienten Beitrag für den Frieden anzusehen, oder gar in meiner eigenen Webseite zu zeigen. Ich kann dem in der Skulptur ausgedrückten Ethos nur abschwören und mit der Tradition brechen.
Daher habe ich die Schwangere Venus gewählt. Sollte ich je eine Skulptur erstellen zu dem Thema Schwerter zu Pflugscharen, wäre die Schwangerschaft die zentrale Botschaft, in Anlehnung an das Gedicht von Miguel Hernández und meiner Malerei zu dem Gedicht.

Malerei mit Acryl auf Leinwand von Andreu Ginestet 220 x 210 cm – Museum für moderne Kunst Elche, Spanien
Mein Bild entstand im Jahr 2010 in Elche zum 100 Jahre Jubiläum der Geburt von Miguel Hernández. Ich habe aber daraus noch keine Skulptur abgeleitet, obwohl es nicht an Ideen mangelt.
Ich habe in der Not und als Beitragsbild meine eigene Schwangere Venus gewählt.

Vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen:
Vortrag & Theaterstück „Pareto für den Frieden“
27. September 2025 – 15:00 - 17:00OAA – Walk on the Wildside
27. September 2025 – 14:00 - 28. September 2025 – 18:00OAA#15 Diskussionsrunde
22. Juni 2025 – 18:00 - 22:00OAA#15 Lesung
21. Juni 2025 – 18:00 - 22:0020.06.25 | Charles Petersohn DJ-Set live
20. Juni 2025 – 19:00 - 22:00OAA#15 Konzert mit Tetiana Muchychka
15. Juni 2025 – 18:00 - 22:00