BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Andreu Ginestet - ECPv6.15.13//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Andreu Ginestet
X-ORIGINAL-URL:https://www.ginestet.art
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Andreu Ginestet
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20200101
DTEND;VALUE=DATE:20260401
DTSTAMP:20260610T020646
CREATED:20251202T113715Z
LAST-MODIFIED:20251220T191034Z
UID:12796-1577836800-1775001599@www.ginestet.art
SUMMARY:Pareto für den Frieden
DESCRIPTION:Seit Januar 2020 arbeite ich an einem Projekt zu einem Thema\, das in den Medien allgegenwärtig ist: der Notwendigkeit einer neuen Utopie. \nEs geht um die Vision einer Gesellschaftsidee\, die Menschen gleichermaßen begeistern und zum Handeln anregen kann – eine Inspiration\, die mitreißt\, ohne ideologisch zu vereinnahmen. \nZu dieser Debatte hat auch der renommierte BBC-Dokumentarfilmer Adam Curtis beigetragen\, der sein Publikum immer wieder auffordert\, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen und Ideen zu entwickeln\, die uns aus dem Teufelskreis der Selbstzerstörung befreien. \nMein konkreter Beitrag zu dieser Diskussion besteht aus zwei Teilen: \n1. Ein filmisches Interview: Ich habe meine zentralen Fragen und Antworten in Form eines Interviews verfilmt. Dafür haben wir einen speziellen YouTube-Kanal mit dem Titel „Pareto for Peace“ eröffnet. Der erste Film mit dem Titel „Estrategia de transición de un mundo violento a un mundo de paz y cooperación“ steht seit dem 24.06.2024 online. \n2. Ein Buchprojekt: Der schriftliche Beitrag\, eine etwa 250 Seiten lange Abhandlung\, ist nun fertiggestellt. Ich veröffentliche zunächst die Zusammenfassung dieser Arbeit in fünf Sprachen. \nDer Haupttext mit einem Umfang von etwa 250 Seiten wird ebenfalls hier auf meiner Website erstmals erscheinen. Dabei handelt es sich um eine Vorabversion. Die redigierte und erweiterte Buchfassung wird später im Buchhandel erhältlich sein. \nIm Folgenden finden Sie die Zusammenfassungen von „Pareto für den Frieden“ in verschiedenen Sprachen. Den Anfang macht die spanische Originalfassung. \nPareto para la Paz\nView Fullscreen\nPublicado en la red de  ACADEMIA \nPareto for Peace\nView Fullscreen\nTo be read on ACADEMIA \nPareto per la Pau\nView Fullscreen\nPublicat a la plana web d’ACADEMIA \nPareto pour la Paix\n  \nPareto für den Frieden\nView Fullscreen\nAuf der CACADEMIA Webseite ebenso veröffentlicht. \nMit den ersten fünf Fassungen der Zusammenfassung unseres Theaterstücks wollen wir zum Nachdenken anregen – in einer Gesellschaft\, die angesichts einer sinnlosen und paradoxen globalen Aufrüstung am Rande eines dritten Weltkrieges steht. \nManche Leser finden in meinem Text Anklänge an Kants Konzept des „ewigen Friedens“. Diese Perspektive ist faszinierend. Sie war mir während des Schreibens nicht bewusst\, doch sie bestärkt mich darin\, mich intensiver mit Kant auseinanderzusetzen. \n 
URL:https://www.ginestet.art/event/pareto-fuer-den-frieden/
LOCATION:Sabadell\, Carrer Juan Valera 50\, 2ª1a\, Sabadell\, 08206\, Spain
CATEGORIES:veröffentlichen und Präsentieren
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.ginestet.art/wp-content/uploads/2024/10/6_2014_CreuDeRaim_75x100.jpg
ORGANIZER;CN="Ginestet 1":MAILTO:info@ginestet.art
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240603
DTEND;VALUE=DATE:20250719
DTSTAMP:20260610T020647
CREATED:20240603T080009Z
LAST-MODIFIED:20250329T102600Z
UID:11828-1717372800-1752883199@www.ginestet.art
SUMMARY:Arbeitszeit im Atelier
DESCRIPTION:Ganzkörperfiguren\nSeit Juni 2024 entstehen im Atelier in Wuppertal Ganzkörperfiguren. Zuvor habe ich Jahrelang Torsi modelliert im Sinne einer Vorstufe. Ebenso wie bei Aristide Maillol ist bei mir das zentrale Element an der Skulptur der Torso als solcher. Aber ich hatte große Lust Ganzkörperskulpturen zu bauen. Dafür musste ich das Atelier umbauen. \nZunächst habe ich die alten Skulpturen aus dem Atelier heraus in ein Lager gebracht und neu inventarisiert. Denn\, um eine neue Aufgabe zu bewältigen benötigte ich Tabula Rasa. \nVorrichtungen\nIm Juni  2024 habe ich eine Vorrichtung gebaut mit der ich bis zu 16 Ganzkörperstudien parallel fertigen kann. Dazu habe ich die Vorrichtung aus einem hölzernen Bock hergestellt\, auf dem ich 16 Gewindestangen in zwei unterschiedlichen Höhe angebracht habe. Folglich und Dank der Höhenunterschiede kann ich die Skulpturen unterschiedlich groß bauen. Somit berühren sich die Arme der Skulpturen niemals gegenseitig . \nVorrichtung für 16 Ganzkörperplastiken im Atelier in Wuppertal am 6.Juni 2024\nErste Plastik an der Vorrichtung für 16 am 6.Juni 2024 – Foto Mattes Klusemann\nDas erste Dutzend\nDie ersten zehn Ganzkörperstudien sind zustande gekommen\, von denen zwei bereits in der Bronze Gießerei sind. Nun folgen Bilder aus dem Atelier von der Fertigung\, weil jede Plastik bedarf einiger Tage und Wochen Arbeit bedarf. \nArbeiten an der neuen Vorrichtung im Atelier am 16. Juni 2024 – Foto Mattes Klusemann\nAufgrund der verschiedenen Reisen nach Katalonien und Frankreich unterbreche ich immer wieder die Fertigung der Skulpturen. Ebenso ergeben Ausstellungen (Leipzig & Mulhouse) und Vorträge (Freiburg & Leipzig) kreative Pausen im Atelier. Und die Pausen gehen über Monate\, aber die Arbeit lässt mir keine Ruhe! Was nicht in den Händen liegt\, das passiert im Kopf. \nArbeiten am Bock am 13. Juni 2024 – Foto Mattes Klusemann\nUnd parallel dazu stellen wir neue Marmorsockel für einige Skulpturen her und ebenso bereiten wir die Ausstellung in Leipzig vor \nFertige Bronzen kurz vor der Abreise nach Leipzig am 13. Juni 2024 – Foto Andreu Ginestet\nSeit Anfang Februar arbeite ich wieder an den Skulpturen. Der Lichteinfall ist entscheidend. \nAtelier am 21 Februar 2025 – Foto Eloi Ginestet\nDie Familie ist rege beteiligt. Die Kinder beobachten die Arbeit\, auch meine Frau und das Werk wächst. Zwischendurch dokumentiert der eine oder andere immer wieder was Papa da so macht. \nDie ersten Bronzen\nDie ersten zwei Plastiken sind in der Bronzegießerei und werden abgeformt. \nAndreu Ginestet mit zwei Modellen in der Gießerei am 24.Februar 2025 – Foto Miriam Schwab\nAm 11. März darf ich den ersten Wachs retuschieren. In der Tat nimmt die Arbeit einige Stunden in Anspruch und ich verbringe den Tag in der Gießerei in Münster. Anbei zwei Bilder von der Retusche: \nErster Wachsguss von der Form in der Bronzegießerei – Foto Miriam Schwab\nAndreu Ginestet retuschiert den Wachs – Foto Miriam Schwab\nReparatur des Originals\nIn der Gießerei und beim Abformen wird das Original entweder zerstört oder stark beschädigt. Das ist ganz normal bei dem Vorgang. Ich bevorzuge es den Rohling abzuliefern\, da ich die Figur dann im nicht gebrannten Zustand wiederherstellen kann\, obwohl es viel Aufwand ist.   \nIch nehme am 11. März das Original wieder zurück in die Werkstatt und repariere es. Abgebrochen sind Teile der Füße\, die Arme\, die Hände\, Ohren\, Haare\, Nase und der Kopf als solches. \nAndreu Ginestet im Atelier an der Figur am 20. März 2025 – Foto Karolin Kappler\nDie Wiederherstellung erfolgt zunächst durch einweichen aller Teile. Nach dem Einweichen schaue ich mir die Teile einige Tage an und überlege\, wie ich sie wieder zusammensetzen soll. Die Reparatur dauert an\, bis zum 26. März 2025. Die Skulptur ist nun vollständig wiederhergestellt. Bedingt durch das Abformen und die Reparatur ist die Oberfläche schwarz und rot Pigmentiert. Die schwarzen Punkte sind Algen. Die roten Flecken kommen daher\, dass in der Gießerei und zum Abformen ein roter Ton verwendet wird und es bleiben Spuren auf meinem Original\, die ich mit einarbeite. Das Original ist wunderbar und trocknet. Die nächste Etappe ist der Brand. \n  \nAndreu Ginestet am 26. März auf der Terrasse um mit dem besten Licht die letzten Details auszuarbeiten – Foto Andreu Ginestet\nEs folgen einige Bilder der fertigen Skulptur sowohl am 26. und 27. März 2025 wie auch am 28. März 2025 weil sehr deutlich sichtbar wird\, welchen Charakter die Skulptur annimmt\, wenn sie trocknet\, also heller wird . \n„Olga“ dessen Bedeutung auf Spanisch „Aquella que es invulnerable“ o „Aquella que es inmortal“ ist und auf deutsch mit „Die Heilige“ und „Die Geweihte“ übersetzt wird\, am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 27. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 27. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 27. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 27. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 28. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\n„Olga“ am 26. März 2025 – Foto Andreu Ginestet\nMeine Frau Karolin hat „Olga“ heute Morgen getauft. Das ist sehr sinnvoll und auch politisch gedacht. Der Name Olga aus dem Slawischen ins spanische Übersetzt bedeutet „Aquella que es invulnerable“ oder „Aquella que es inmortal“\, was gleichzusetzen ist mit „Jene die Unverletzlich ist“ oder „Jene die unsterblich ist“\, und auf deutsch mit „Die Heilige“ und „Die Geweihte“ übersetzt wird. Mit dem Namen und dem politischen Statement fühle ich mich wohl. Der Vorname Olga ist sowohl im Ukrainischen\, wie im Russischen Kontext gebräuchlich und wird angewandt.
URL:https://www.ginestet.art/event/arbeitszeit-im-atelier/
LOCATION:Atelier Wuppertal\, Garten Straße 8\, Wuppertal\, NRW\, 42107
CATEGORIES:Modellieren im Atelier
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.ginestet.art/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-21-12-00-12-264-9.jpg
ORGANIZER;CN="Ginestet 1":MAILTO:info@ginestet.art
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240624
DTEND;VALUE=DATE:20250615
DTSTAMP:20260610T020647
CREATED:20250608T122046Z
LAST-MODIFIED:20250610T063905Z
UID:12186-1719187200-1749945599@www.ginestet.art
SUMMARY:Aufbau und Vorbereitung der Ausstellung in der Alten Glaserei
DESCRIPTION: Der Ort: Die Alte Glaserei\nAlte Glaserei von der Nordbahntrasse aus gesehen im Hintergrund – Foto Andreu Ginestet\nDie Alte Glaserei ist ein Kulturort in Wuppertal\, der sich über viele Jahre etabliert und der Publik e.V.  betreibt das Gebäude. Seitdem ein Ankermieter  den Raum als Veranstaltungsort für Events bespielt ist\, auch die Finanzierung gesichert. Zeitgleich und parallel nutzen geladene Kulturtreibende den Ort für für Kulturveranstaltungen. Frank N hatte bereits in der Alten Glaserei ausgestellt\, kannte den Betreiber und fragte mich 2023 ob ich mir eine Ausstellung vorstellen könne. Die erste Besichtigung erfolgte 2024. Die ersten Gespräche zu einer möglichen Ausstellung mündeten im Juni 2024 darin dass ich die Pläne des Gebäudes erhielt und wir zunächst ein grobe Planung andachten für die ich die Mengenberechnungen anstellte. \nDas Gebäude\nDie alte Glaserei ist ein altes Industriegebäude\, eine freitragende Hallenkonstruktion. \nDie Planung im Gebäude am 8.Juni 2024.\nDie Alte Glaserei hat eine grosse Grundfläche. Wir berechneten alle Grundflächen am 8. Juni 2024. Künstler können für Kunstveranstaltungen ca. 700 m2 Fläche Verwenden. Das besondere an der Halle ist dass sie mit einer Spannweite von mehr als 20 Metern auf einer Länge von 26 Metern freitragend ist\, so dass eine gigantische Freifläche besteht. Es stehen also keine Säulen im Raum! Ausserdem beträgt die Raumhöhe knapp 9 m und die Wandhöhe ca. 5 m. Somit können sehr grosse Wände genutzt werden. \nCa. 700 m2 Gestaltbare Grundflächen – Andreu Ginestet\n Die gestaltbaren Wandflächen haben eine Länge von ca. 145 m laufende Meter. \nGestaltbare Wände – Andreu Ginestet\nNutzer suchen den Ort für die unterschiedlichsten Freizeit und Betriebliche Veranstaltungen auf. Viele Firmen-Events finden in der Halle statt. Unter anderem nutzen Banken und andere Unternehmen Ort für Veranstaltungen. Aber wir Künstler können dort auch private Kunstausstellungen wie unsere veranstalten. Der Betreiber ist regelmässig  am Ort\, und weist einen guten Service vor. Der Standort im Einzugsbereich der Nordbahntrasse gestaltet sich so dass Nutzer nach aussen offene und dennoch zurückgezogen intime Veranstaltungen anbieten können. \nLage der Alten Glaserei\nDas Gebäude befindet sich auf einem Industriegelände. Und die Bergische Universität nutzte das angrenzende Grundstück für die Ausstellung von innovativen Solarbauten im Rahmen des Solar Decathlon 2021-2022. Somit wertete die Bergische Universität das gesamte Gelände auf. Und 2021 und 2022 kamen auch aus dem Ausland viele Besucher\, die den Bekanntheitsgrad des Geländes und die alte Glaserei erhöhten. Indem die Veranstalter die Alte Glaserei auch als Ort für den stand des Modells des Solar Decathlon verwendeten erhöhten sie kontinuierlich die Besucherfrequenz am Ort. Weil Künstler der Bergischen Kunst Genossenschaft (BKG) zum gleichen Zeitpunkt eine Ausstellung mit dem Titel „Normal“ gestalteten\, die sehr viel Publikum anzog erhöhte sich die Beliebtheit der Alten Glaserei nochmals. Somit wurde die Alte Glaserei ein Kulturort in Wuppertal. \nAn das Gelände grenzen an:\n\nim Norden die Autobahn A46\nim Süden Utopiastadt und das Quartier Mirke.\nim Osten ist zunächst Gewerbegebiet und dort angesiedelt sind z.B. die Geruk Stahlhandelsfirma\, und ein Schrotthandel mit Namen Lietmann. Weiter am Anfang der Juliusstrasse gibt es eine Wohnbebauung und den Kulturkindergaten\nim Westen ist weiter Gewerbebetrieb und dort ist das Logistikunternehmen Paul Schockemöhle zu finden mit einem gigantischen Mural zur Nordbahntrasse\, das „Eiswürfel im Sonnenschein“\n\nDie Alte Glaserei ist also in einem guten und kulturaffinnen Umfeld. \nRaumdokumentation\nDie erste Raumdokumentation erfolgte am 12.12.2024. Es folgte eine zweite Raumdokumentation am 23. März 2025. Am 15. Mai 2025 entsteht die finale Abbildung aller gestaltbaren Wände. Die Bestandsaufnahme beginnt mit der grossen Halle.  \n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n\n\n	Es folgt der Raum für Frank N \n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n\n\n	Und endet mit der Dokumentation des Raumes für Andreu Ginestet \n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n\n\n	\nRaumplanung grosse Halle\nDer grosse Raum bedarf einer sorgfältigen Planung die über viele Monate geht und aus der auch vollständig neue Werke hervorgehen. Unter anderem ist die Auswahl der Werke ein Thema dass wir am 8. April nur vorübergehend lösen. \nPlanungsergebnis vom 8.April 2025 – Screenshot Andreu Ginestet\nDie Planung am 22. Mai 2025 sah wie folgt dann aus: \n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n\n\n	\nWerbung im Aussenbereich\nNeben der Werbung im Internet werben wir auch im Aussenbereich auf die Ausstellung. Somit bilden wir einen ästhetischen Zusammenhang zwischen der Stadt und unserem Projekt. \nAufbau der Ausstellung in der Alten Glaserei\nDas Gebäude ist ein altes Industriegebäude. Die Halle ist entsprechend gross und wir werden die Hauptausstellung in diesem grossen Raum aufbauen. Wir verwenden aber jeweils einen weiteren Raum individuell. Insgesamt bespielen wir drei Räume. \nWir unterscheiden  zwischen der Raumplanung und der tatsächlich umgesetzten Ausstellung. Es entstehen immer Änderungen oder Variationen. Wir treffen uns an mehreren Tagen immer wieder im Gebäude und besprechen sowohl die künstlerische Auswahl als auch die technische Ausführung. \nArbeiten am 9. Juni 2025\n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		1\n2\n►\n\n\n	\n  \n  \n 
URL:https://www.ginestet.art/event/aufbau-und-vorbereitung-der-ausstellung-in-der-alten-glaserei/
LOCATION:Alte Glaserei\, Juliusstraße 12\, Wuppertal\, NRW\, 42105\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellungsaufbau
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.ginestet.art/wp-content/uploads/2025/06/signal-2025-06-09-20-17-20-360.jpg
ORGANIZER;CN="Alte Glaserei":MAILTO:booking@alte-glaserei.nrw
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241109T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250131T180000
DTSTAMP:20260610T020647
CREATED:20241026T001052Z
LAST-MODIFIED:20241212T113557Z
UID:11473-1731146400-1738346400@www.ginestet.art
SUMMARY:Geisterstädte und Geister im Museum Dan Gerbo - Verlängerung der Ausstellung bis zum 31 Januar
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung\nAm 6. Dezember 18:00 im Museum Dan Gerbo erfolgte die Ausstellungseröffnung mit in etwa 80 BesucherInnen und KünstlerInnen aus Deutschland\, Frankreich und der Schweiz. \n\n\n\n		\n	\n				\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n			\n								\n							\n		\n	\n\n									\n	\n	\n		\n\n\n	\nPublikationen der Ausstellung/Pressespiegel\nMuseumspass Webseite \nMuseumspass Publikation\nJDS média de référence des sorties\, loisirs et de l’art de vivre en Alsace \nJDS Media Publikation\nLe Journal de Saône et Loire \nLe Journal de Saône et Loire\nMuseum Dan Gerbo über Geisterstädte und Geister\nDas Museum Dan Gerbo macht auf unsere Ausstellung aufmerksam mittels einer  Veröffentlichung auf der Museumswebseite in Deutscher Sprache. \nEine detaillierte Angabe zu unserer Ausstellung macht das Museum auf der im Museumstext verlinkten und folgenden Webunterseite des Museum in deutscher Sprache. Unsere Ausstellung wird ausführlich besprochen. \nDie 20 m lange und 3\,5 m hohe Ausstellung im Museum Dan Gerbo – Mulhouse\, Frankreich\nGeisterstädte und Geister\, die Ausstellung\n„Geisterstädte und Geister“ – so lautet der Titel der aktuellen gemeinsamen Ausstellung von Frank N. und Andreu Ginestet. Beide Künstler zeigen in dieser Ausstellung verwandte Themen: In Geisterstädten leben Geister. Und Geister sind ewig. Das Ewige\, dieses unveränderliche\, bleibende Element\, spielt bei beiden Künstlern eine zentrale Rolle – und es wirkt\, als würde es vom Wind verweht. \nUrbane Landschaften von Frank N – Foto Andreu Ginestet\nDie Bilder von Frank N. strahlen eine geisterhafte Ewigkeit aus\, als ob die Städte selbst von der Zeit hinweggetragen werden – sowohl in ihrer Ästhetik als auch in der darin transportierten Botschaft. Ähnlich wie bei Ginestet verlieren die Fotografien ihre greifbare Form und wirken so abstrakt\, dass jede konkrete Interpretation zu entweichen scheint. \nSieben gute Geister in der Ausstellung – Foto Andreu Ginestet\nDie Werke von Ginestet\, die fast wie Gemälde wirken\, erscheinen in einer verschwommenen Realität\, in der es immer mehr zu spuken scheint. Doch trotz ihrer scheinbaren Klarheit sind die Bilder von Ginestet fremd und deplatziert – eine Realität\, die sich dem Betrachter entzieht\, aber sich zugleich in ihrer Ewigkeit als unveränderlich gibt. \n\n\n\nFrank N – Urbane Landschaften\n\n\n„Urbane Landschaften“ – dieser Titel ist auf den ersten Blick wörtlich zu nehmen. Die Serie von Frank N beschäftigt sich mit der Darstellung von städtischen Landschaften. Doch es ist nicht nur die bloße Abbildung von Städten\, die diese Arbeiten prägt. Vielmehr versucht Frank N\, die Bedeutung des Wortes „Fotografie“ (im Sinne von „mit Licht malen“) in ihrer wörtlichen Bedeutung umzusetzen. \nManhattan Skyline – Frank N\n\n\nDie Bilder dieser Serie\, die vor allem durch Langzeitbelichtungen entstehen – direkt in der Kamera und nicht durch digitale Nachbearbeitung –\, erscheinen wild\, verschwommen\, unvollständig und nebulös. Sie sind wie flüchtige Träume\, die an uns vorbeiziehen. Diese Fotografien haben den Anschein\, gemalt zu sein\, und doch handelt es sich zweifellos um Fotografien. \nBrooklyn on a sunny afternoon – Frank N\n\n\nEs steht außer Frage\, dass es Frank N. nicht darum geht\, in einem klassischen fotografischen Verständnis städtische Landschaften oder Architektur festzuhalten. Nichts in diesen Bildern ist „gefroren“. Vielmehr verflüssigen sich die Szenen\, und daraus entstehen neue\, nicht existierende Objekte – Dinge\, die während der Belichtungszeit in der Kamera entstehen. \nCuba Libre – Frank N\n\n\nIn diesen Bildern wird die reale Welt aufgebrochen\, die gewohnte Sichtweise der Dinge infrage gestellt. Formen werden deformiert\, dann abweichend wieder zusammengesetzt\, um sie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Fotografien werden immer noch häufig als Medium betrachtet\, das die „Realität“ abbildet. Insofern sind die Werke der Serie „Urbane Landschaften“ verwirrend: Sie versuchen nicht\, die Welt so darzustellen\, wie wir glauben\, sie zu sehen – oder wie wir sie sehen müssen. \n\n\n \n\nSilence – Frank N\n\n \n\n\nUnd in dieser Verwirrung leben sie – die sieben guten Geister – und warten geduldig auf diejenigen\, die bereit sind\, sie zu entdecken. \n\n\n\n7 gute Geister\n\n\nAbbildungen von Geistern sind oft gespenstisch und beängstigend. Manche Geister erlauben sich sogar einen Scherz\, um den Betrachter zu erschrecken. Der eine oder andere Gruselfilm stillt unseren Durst nach Nervenkitzel und einem Adrenalinschub.\n \n\n \n\nDoch anders als in Horrorfilmen sind die Geister in den Bildern von Andreu Ginestet gute Geister. Sieben an der Zahl verkörpern sie sieben grundlegende Emotionen und Gefühle\, die wir täglich erfahren und für die wir dankbar sein sollten. Diese sieben Gefühle sind: Neugier\, Staunen\, Mut\, Demut gepaart mit Stolz\, Liebe\, Glück und Sorglosigkeit. \n\nNeugier\n„Llunes de Saturn“ zeigt einen Geist\, der die Monde des Saturn verbirgt und zugleich wieder enthüllt – ein offener Geist\, der die Welt erforscht.  \nDas zentrale Thema in „Saturnmonde“ ist die Neugier. Ein Geist hält die zwei Monde des Saturn in seinen Händen\, die über Fruchtbarkeit und somit über die Zukunft bestimmen. Der Geist geht mal von uns weg und versteckt die Monde hinter seinem Rücken\, dann wieder nähert er sich dem Saturn\, und die Welt ordnet sich von neuem. \n\nLlunes de Saturn – 2008 – Andreu Ginestet\n\nStaunen\n„Apfel\, oder Tempel der Versuchung“ zeigt den Apfel als Schatz des Lebens – ein Symbol für Staunen.  \nDem Staunen hat der Künstler einen eigenen Tempel gewidmet. Wie ein dreijähriges Kind bewahrt sich der erwachsene Mensch das Staunen. In diesem Bild wird der Apfel mehr als ein religiöses Symbol. Der Apfel wird von der Priesterin Pythia in den Tempel der Bewahrung des Staunens getragen und dem Betrachter präsentiert. \n\nApfel\, oder Tempel der Versuchung – 2008 – Andreu Ginestet\n\nMut\nEin „Dilemma“ verlangt Mut: Eine Flöte\, eine traurige Frau – offene Fragen verlangen nach eigenen Antworten.  \nMut ist in diesem Bild zunächst verschlüsselt. Was bedeutet die Flöte auf dem Boden? Was drückt der traurige Blick der stehenden Frau aus\, die enttäuscht die sitzende Seele anschaut? Warum ist das Licht aus? Gute Fragen. Der Betrachter ist eingeladen\, eigene Antworten zu finden. \n\nDilemma – 2016 – Andreu Ginestet\n\nReife\n„Liebende Danae“ – ein zurückhaltender Geist\, der nach einem göttlichen Impuls verlangt: Reife.  \nReife – diese Mischung aus Stolz und Demut – wird in diesem Bild verkörpert. Der Geist steht da und greift förmlich in den Betrachter hinein\, bleibt jedoch unerreichbar. Wie Hölderlin bereits sagte: „Wir sind der erhabenen Söhne\, aber eben nur die Söhne.“ Reife verlangt nach einem göttlichen Eingriff\, doch Gott lächelt süffisant und ruht in sich selbst. \n\nLoving Danae – 2010 – Andreu Ginestet\n\nLiebe\nDer „Sublime“ Geist der Liebe\, verwundet durch die Welt\, erinnert uns an die Risiken der Liebe.  \nDie Liebe hat es schwer. Sie leidet\, vor allem in diesen Tagen\, in denen Krieg zu Frieden umgedeutet wird und die Zeitschrift „Emma“ Agnes Strack-Zimmermann zum Mann des Jahres kürt. Der Geist der Liebe kann nur sublim über sich selbst wachen. Draußen zu sein\, birgt Risiken. \n \n\nSublime – 2006 – Andreu Ginestet\n\nGlück\nEin „Traubenkreuz“ als Funke des Glücks\, der ungreifbar bleibt und gegen Despoten geschützt werden muss.  \nGlück ist ein Funke\, den wir niemals vollständig fassen können. Es ist ein kurzes Aufatmen. Ein Funke des Glücks\, der uns von den Despoten nicht entreißen werden darf. Bacchus stehe uns bei! Die Dreimalheiligen sind auch dabei! \n\nCreu de Raim – 2014 – Andreu Ginestet\n\nSorglosigkeit\nDer sorglos aufgeplatzte „Granatapfel“ streut in die Zukunft. Das Bild „Creu de Magranes“ deutet darauf hin\, dass nach dem Glück die Sorglosigkeit folgt – wie die Frucht eines Granatapfels\, reif und geteilt.  \nGinestets Werke laden uns ein\, die sieben Geister zu empfangen – für eine friedliche Welt.  \nHaben wir das Glück erlebt\, steht der Weg zur Sorglosigkeit frei. An dieser Stelle sei das Motto der Volksbanken zitiert: „Ach\, wären sie nur global und wirklich des Volkes dienlich…“ Würde doch das Geld aus der reifen Frucht des Kapitals nur so platzen wie beim Granatapfel… Dann stünde der endlosen und erneuten Neugierde nichts mehr im Weg. \n\nCreu de Magranes – 2014 – Andreu Ginestet\n\n\nUnd so hat jedes Bild seine ganz eigene Bewandtnis\, und alle Betrachter dürfen sich daran erfreuen. Wenn alle Betrachter aus dieser Freude heraus verstehen würden\, was es bedeutet\, diese sieben Geister zu beherbergen\, dann wäre das Thema Frieden kein Thema mehr. \n\n\nDas Museum Dan Gerbo\nDas Museum Dan Gerbo ist ein wahres Antikriegs Museum. Von der ersten Sekunde an steht Dan Gerbo für das Leben\, mit viel Humor und Witz. Er zeigt uns\, wie Politik auch anders funktionieren kann\, und wie man\, frei nach Hölderlin\, „lacht\, denn es lachen Ihrer die Söhne der Töchter Gottes!“ Die Söhne der Töchter Gottes sind die Künstler\, wie auch Dan Gerbo. \nLuxus\nDer manchmal direkt und krass anmutende kritische Ansatz von Dan Gerbo wird von Menschen\, die Luxus gewohnt sind\, schnell als kitschig und belanglos abgetan. Doch wer die Perfektion der Ausführung und die Originalität erkennt\, wird erst auf den zweiten Blick die Umkehrung der Funktion dieser liebgewonnenen Luxusartikel wahrnehmen. Am deutlichsten wird dies an der Handtasche von Dan Gerbo. Diese Handtasche aus einem Flussstein zieht den Betrachter in die Tiefe eines reißenden Flusses der Gedanken und Emotionen\, die sich in der Ausstellung entladen. Der Stein wirkt wie ein unnützer Klumpen\, und der Betrachter droht\, in diesem Strudel zu ersaufen. \n \nKrieg\nDoch jenseits der scheinbar banalen Allgemeinplätze ist Dan Gerbo äußerst konkret und engagiert. Er zeigt die Mechanismen\, die zu Gewalt führen. Zu real ist sein in den Boden gerammter Jaguar-Jäger der britisch-französischen Luftwaffe. Präzise und ästhetisiert\, ein Bild von detaillierter Aufmerksamkeit und Disziplin. \nFoto Frank N\nWaffen\nNeben seiner gezielten Verwendung von Statussymbolen der Reichen in seinen Artefakten\, arbeitet Dan Gerbo mit einer Akribie\, die viel Distanz und durchdachten Humor in sich trägt. Alles – von den Materialien über die Worte bis zu den Orten – ist perfekt aufeinander abgestimmt. \n \nUnd natürlich finden sich auch zeitgenössische Elemente in seinen Arbeiten. Der Stiletto\, ein Stilmittel bei Helmut Newton\, ist auch in seiner Kunst wiederzufinden. Erst kürzlich verewigte Gerbo den weiblichen Stiletto-Schuh in seiner Malerei. \n \nSo weit\, so gut. Gerne stellen wir in seinem Museum aus. Frank N. und ich arbeiten nun seit fast zwei Jahren zusammen. Das Thema Frieden ist unser Thema. Packen wir es an. \n\nView Fullscreen\nMDG – Museum Dan Gerbo – 45 rue des Machines\, 68200 Mulhouse\, FRANCE\, www.museumdg.com\nÖffnungszeiten: TÄGLICH von 10 bis 18 Uhr (außer am 25. Dezember)\nAndreu Ginestet und Frank N – Geisterstädte und Geister\, 6.12.2024 – 30.12.2024
URL:https://www.ginestet.art/event/mdg-museum-dan-gerbo-geisterstaedte-und-geister/
LOCATION:MDG\, 45 rue des Machines\, Mulhouse\, Alsasse\, 68200\, Frankreich
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.ginestet.art/wp-content/uploads/2024/10/3_Andreu_Frank_DG_Museum-scaled.jpg
ORGANIZER;CN="MDG":MAILTO:contact (a) museumdg.com
END:VEVENT
END:VCALENDAR